21.Okt

Gasthof zum Goldenen Sternen

History meets Innovation

Der Gasthof zum Goldenen Sternen verbindet seine traditionsreiche Geschichte mit wiederentdeckten alten Rezepten, angeboten in den historischen Räumen am Rhein. Grund zur Freude: Eine Mitarbeiterin des «Sternen» hat den Titel «beste Lehrmeisterin des Jahres» gewonnen.

Gastronomie kann sehr spannend sein, vor allem dann, wenn sie in einem derart geschichtsträchtigen Haus wie dem Gasthof zum Goldenen Sternen betrieben wird. Wir haben uns deshalb vorgenommen, die Geschichte unseres Hauses und unser gastronomisches Angebot auf verschiedenen Ebenen miteinander zu verbinden, sei dies bei unseren Gerichten oder mit unseren historischen Räumlichkeiten. Für unsere Gäste bedeutet das Abwechslung und eine Gelegenheit, in frühere Zeiten «einzutauchen», ins 15. Jahrhundert nämlich, in welchem der Gasthof zum Goldenen Sternen entstanden ist.

Alte Rezepte wiederentdecken
Rostige Wiegemesser, alte Gewürzmühlen und Kupferkessel sind Zeugen längst vergessener Rezepturen. Das Sternen-Team hat sich zum Ziel gesetzt, nach verstaubten Rezeptbüchern in Holzkisten auf Dachböden und Kellern zu suchen, um geeignete Rezepte zu finden und für Sie zu kochen.

Unsere Grossmütter und Mütter besassen noch ein ganzes Arsenal von Kräutern, Gewürzen, Ölen und Essenzen gegen die meisten Wehleiden und Krankheiten. Der Hunger machte erfinderisch, die Winter waren hart und das Gemüsefeld schneebedeckt. So lernten sie die Kunst des Konservierens: Früchte wurden zu Marmeladen eingekocht, Fleisch wurde eingesalzen und somit zu Schinken und Fische wurden geräuchert. Gemüse machte man im Essigsud ein, aus Kabis wurde Sauerkraut, Bohnen wurden gedörrt, Pilze getrocknet, Kartoffeln und Rüben im Keller mit Erde eingelagert. Und altbackenes Brot war Ausgangspunkt vieler Rezepte. Von diesen Vorräten zehrte die ganze Familie, bis der Frühling wieder erwachte und Mutter Natur neue Pflanzen und Gemüse wachsen liess. Die damaligen Frauen vollbrachten wahre Wunder in der Küche. Ein Sonntagsbraten war ein Ereignis für die ganze Familie. Die Lebensmittel wurden selbst geerntet und die tägliche Speisekarte von Mutter Natur geschrieben.

Und heute? Heute haben wir jederzeit Zugang zu Lebensmitteln aus aller Herren Länder. Wir befriedigen unser kulinarisches Fernweh nach Tokyo und New York. Dabei wächst bei uns noch so viel Unbekanntes oder in Vergessenheit Geratenes direkt vor der Haustüre. Wir vom Goldenen Sternen wollen es für Sie auf den Tisch zaubern!

Spezial-Menü «Wiederentdeckte Rezepte»
Unsere beiden Küchenchefs Patrick Fischbacher und Armin Tietze haben sich also auf die Suche nach alten Rezepten gemacht und ein 3-Gang Menü zusammengestellt, das wir für Sie und Ihre Freunde (ab 10 Personen) von Januar bis März 2017 anbieten. Lassen Sie sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen!

Unsere historischen Räumlichkeiten
Die historischen Räumlichkeiten des Goldenen Sternen sind für Sie als Gast jederzeit sichtbar und müssen nicht «wiederentdeckt» werden. Dennoch gibt es über sie viel Interessantes zu berichten, das vielleicht auch Ihnen noch nicht bekannt war.

Unsere stellvertretende Geschäftsführerin Miriam De Melo stellt Ihnen unsere Räumlichkeiten gerne vor.

Gaststube und Hofstube (bis 75 Personen)
Besonderheit: Kassettendecke mit eingelegten Sternen aus dem 17. Jahrhundert. Diese stammt aus dem 2. Stock des alten Gasthofs in der Aeschenvorstadt. Wandbilder mit Tauben und Vorhangmotiven aus dem 18. Jahrhundert, übernommen aus dem Flur im 1. Stock des alten «Sternen».

Letzistube (bis 18 Personen)
Besonderheit: Barock bemalte Holzbalkendecke aus dem 17. Jahrhundert. Sie diente ursprünglich als Wandverkleidung im 2. Stock des alten Gasthofes. Arabesken auf Glas aufgezogen, Originalmalereien aus dem 16. Jahrhundert, aus dem 1. Obergeschoss des alten Gasthofes. In der Stube befindet sich ein alter Kachelofen, der zu früheren Zeiten noch als Heizung diente.

Foyer im 1. Stock
Das Foyer vor Sternensaal und Zunftstube eignet sich bestens für Apéritifs und Kaffeepausen aller Art. Besonderheit: Türsturzsteine E.E. Zunft zu Gartnern aus dem Zunfthaus an der Gerbergasse 38, die vermutlich über dem Eingang zum Zunftsaal platziert waren; Arabesken wie in der Letzistube

Sternensaal (bis 110 Personen)
Unser Prunkstück eignet sich sehr gut für Anlässe, Konzertbestuhlung (bis 75 Personen) oder Seminare (20–65 Personen). Besonderheit: Barocke Decke mit Tieren, Früchtemedaillons und Ranken, bemalt Ende des 17. Jahrhunderts. Die Motive stammen aus verschiedenen Obergeschossräumen des alten Gasthofes in der Aeschenvorstadt. Dreiteilige gotische Stufenfenster. Vom Sternensaal aus hat man einen wunderschönen Blick auf den Rhein.

Zunftstube (bis 19 Personen)
Zunftstube E.E. Zunft zu Gartnern, die seit 1993 bei uns Gastrecht geniesst. Besonderheit: Fragmente gotischer Wandmalereien aus dem alten Gasthof. Barocker Türaufsatz aus dem ehemaligen Zunfthaus, Schnitzerei 1710. Ölgemälde mit Zunft- und Bürgermeister Franz Robert Brunschwyler, Stifter des Franziska-Mähli um 1690.

Künstlerstube (16 – 34 Personen)
Dieser Raum wurde 1993 angebaut und ist mit einem kleinen Balkon ausgestattet. Er eignet sich sehr gut für Bankette bis zu 34 Personen oder Ganztags-Seminare bis zu 16 Personen.

Unser Tipp: Lunch – schnell und gesund
Eine besondere Art, die Mittagspause zu geniessen: Fünf Minuten von Zentrum entfernt, zu Fuss, bequem mit dem Auto oder der Wild Maa-Fähre, geniessen Sie in der Ruhe und weit weg vom Alltag ihr Mittagessen und kehren mit neuem Elan zurück an den Arbeitsplatz! Unser TagesMenü ist vielfältig und frisch zubereitet. Sie wählen zwischen drei Vorspeisen und vier Hauptgängen (Fleisch, Fisch oder vegetarisch). 3-Gang Businesslunch ab CHF 45.–. Wir freuen uns darauf, Sie durch den Mittag zu begleiten.